regional - nachhaltig - fair

Die Bürgerkarte macht zahlreiche Aspekte der Gemeinwohl-Ökonomie erlebbar und setzt sie konkret um

 

Das bewirkt die Bürgerkarte

Die  Bürgerkarte setzt Anreize für solidarische und ökologisch nachhaltige Wirtschaftskreisläufe, fördert das Gemeinwohl und führt zu regionalen Bürgervermögen, über dessen Verwendung die  Bürger*innen in regionalen Bürgerparlamenten   transparent und demokratisch entscheiden. 

Durch die Bürgerkarte werden auf regionaler Ebene wichtige Aspeke der Gemeinwohl-Ökonomie bereits umgesetzt und im wirtschaftlichen, wie auch im sozialen Handeln systematisch gefördert.

 

Aus vorgenannten Gründen spricht sich der

Gemeinwohl-Ökonomie Bayern e.V.

für die Nutzung einer Bürgerkarte aus.

 

Je mehr bei der Bürgerkarte mitmachen, desto erlebbarer werden wichtige Aspekte einer am Gemeinwohl orientierten Wirtschaftsweise und der Gemeinwohl-Ökonomie.

Die Idee der Gemeinwohl-Ökonomie (GWÖ, www.ecogood.org)  versteht sich als liberale & ethische Marktwirtschaft, die nicht auf Gewinnstreben & Konkurrenz beruht, sondern auf Gemeinwohl-Streben & Kooperation. Erfolg wird nicht primär an finanziellen Kennzahlen gemessen, sondern mit der Gemeinwohl-Bilanz für Unternehmen. 

Seit 2010 konnte sie bereits zahlreiche Erfolge erzielen & wurde mit mehreren Preisen ausgezeichnet. Aktuell umfasst sie weltweit 11.000 Unterstützer*innen, mehr als 4.000 Aktive in über 150 Regionalgruppen, 500 bilanzierte Unternehmen und andere Organisationen, knapp 60 Gemeinden und Städte sowie 200 Hochschulen.

In Bayern gibt es seit 2015 einen GWÖ-Verein, den Gemeinwohl-Ökonomie Bayern e.V. mit Sitz in München. Diesem gehören derweil über 300 Mitglieder (Privatpersonen, Unternehmen, Vereine und Gemeinden) an, die sich in zahlreichen bayerischen Regionalgruppen bspw. in Landsberg am Lech, Ammersee West und München engagieren und die Vision des entwicklungsoffenen GWÖ-Konzepts verbreiten, umsetzen und weiterentwickeln - Tendenz steigend! Außerdem gibt es in Bayern bereits 50 bilanzierte Unternehmen und die erste bilanzierte Gemeinde Deutschlands - die Pionier*innen der Bewegung!

 

Die Gemeinwohl-Bilanz

Für Unternehmen, aber auch Hochschulen, Gemeinden und andere Organisationen besteht die Möglichkeit, eine Gemeinwohl-Bilanz zu erstellen. Diese Bilanz basiert auf der sogenannten Gemeinwohl-Matrix, in der 20 Gemeinwohl-Themen beschrieben sind, anhand derer die Beiträge eines Unternehmens zum Gemeinwohl sichtbar gemacht werden. Damit ist erstmals das Ergebnis eines CSR-Standards über alle Branchen, Rechtsformen und Unternehmensgrößen vergleichbar. Die GWÖ-Bilanz erfüllt die seit 1. Januar 2017 in Kraft getretene EU-Berichtspflicht zu nichtfinanziellen Informationen (NFI).

Langfristiges Ziel der GWÖ ist es, diese Form der Bilanzierung auf allen Produkten sichtbar zu machen. Das auditierte Ergebnis der Gemeinwohl-Bilanz soll über rechtliche Vor- oder Nachteile des Unternehmens entscheiden, z. B. bei Steuern, Zöllen, Zinsen oder im öffentlichen Einkauf. Mithilfe dieser Anreizinstrumente wird der gegenwärtige Kosten- und Wettbewerbsnachteil ethischer Unternehmen in einen Preis- und Wettbewerbsvorteil umgekehrt - siehe Vision.

 

In Verbindung mit der Bürgerkarte werden derzeit folgende Themen bearbeitet:

  • Wie können Gemeinwohlkriterien bei der Vergabe der Bürgervermögen mit einbezogen und berücksichtigt werden? 
  • Welche Aspekte der Gemeinwohl-Ökonomie werden durch die Bürgerkarte nachweislich umgesetzt und verwirklicht?
  • Was bedeutet die Teilnahme bei BÜRGER-vermgön-VIEL für die Gemeinwohl-Bilanz eines Unternehmens?
  • Wie lassen sich über die Bürgerkarte auf kommunaler Ebene, konkret Steuervorteile für Gemeinwohl-Unternehmen erreichen?

 

 

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